Waldsauerklee blühend

Waldsauerklee – ein Wildkraut mit angenehmer Säure

Waldsauerklee: Ein besonders hübsches Wildkraut

Eines der besonders attraktiven Wildkräuter, der Waldsauerklee blüht jetzt im April besonders schön: zart, weiß und duftig. Man findet ihn – wie der Name schon vermuten lässt – im Wald, vereinzelt auch in weitläufigen Parkanlagen und bei mir sogar an einem schattigen Plätzchen im Garten.

Waldsauerklee in der Küche

Der Waldsauerklee ist nicht nur hübsch anzusehen, er schmeckt auch prima! Die Säure ist sogar wesentlich feiner und eleganter als die vom bekannteren Sauerampfer und die Blattform ist natürlich überaus attraktiv. Man verwendet die Blätter für Salate, Suppen und Saucen und als interessante Würze von Süßspeisen und Kuchen. Auch Quark und Frischkäse verleiht er zusammen mit anderen Kräutern eine feine Note.
In England war der zarte Sauerklee im Mittelalter als Zutat zu den Frühlingsspeisen so beliebt, dass er im 15. Jahrhundert sogar in Kultur genommen wurde. Diese Sitte geriet wieder in Vergessenheit, als dort der aus Frankreich kommende Sauerampfer bekannt wurde.
Sauerklee ist reich an Vitamin C und Beta Carotin. Die ebenfalls enthaltene Oxalsäure und ihre Salze wirken in sehr großen Mengen ätzend auf die Schleimhäute im Magen und Darm, weshalb man ihn nicht im Übermaß verwenden sollte. Außerdem bindet sie Kalzium, das sich in Form von unlöslichen Oxalatkristallen in den Harnwegen festsetzen kann. Menschen mit Veranlagung zu Nierensteinen sollten deshalb auf oxalsäurehaltige Nahrungsmittel, zu denen auch Sauerampfer, Rhabarber, Spinat und Mangold gehören, besser verzichten.

Kreative Rezepte mit  Wildkräutern wie  Waldsauerklee finden Sie in meinem Buch „Die Wildblumenküche“. Zum Beispiel einen leckeren Möhrensalat mit Waldsauerklee oder Schoko-Muffins mit Mango und Waldsauerklee.

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